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Hier bist Du. Und dort ist die Natur.
Leider ist Verschiedenes dazwischen.
Bis zu Dir herüber wagt sich nur
ein Parfüm aus Blasentang und Fischen.

Zwischen Deinen Augen und dem Meer,
das sich sehnt, von Dir erblickt zu werden,
laufen dauernd Menschen hin und her.
Und ihr Anblick macht Dir Herzbeschwerden.

Freigelaßne Bäuche und Popos
stehn und liegen kreuz und quer im Sande.
Dicke Tanten senken die Trikots
und sehn aus wie Quallen auf dem Lande.

Wo man hinschaut, wird den Augen schlecht, und man schließt sie fest, um nichts zu sehen.
Doch dann sieht man dies und das erst recht.
Man beschließt, es müsse was geschehen.

Wütend stürzt man über tausend Leiber,
bis ans Meer, und dann sogar hinein, –
doch auch hier sind dicke Herrn und Weiber.
Fett schwimmt oben. Muß das denn so sein?

Traurig hängt man in den grünen Wellen,
vor der Nase eine Frau in Blond.
Ach, das Meer hat nirgends freie Stellen,
und der Mensch verhüllt den Horizont.

Hier bleibt keine Wahl als zu ersaufen!
Und man macht sich schwer wie einen Stein.
Langsam läßt man sich voll Wasser laufen.

Auf dem Meeresgrund ist man allein.