Dichter Dorlamm fängt, wie wider Willen,
eines schönen Tages an, zu brüllen.

Brüllt im Freien, brüllt bei sich zuhause,
brüllt mit Inbrunst und brüllt ohne Pause.

Fragt man ihn jedoch, warum er brülle,
sagt er, daß er's Wort der Schrift erfülle,

das da laute: Nur durch stetes Brüllen
lasse sich das Wort der Schrift erfüllen.

Fragt man aber, welche Schrift das sei,
flüchtet er sich wieder ins Geschrei,

das da währt, solang das Brüllen dauert.
Fragt nicht weiter, Brüder, geht und trauert.