Ich habe in den See gespuckt,
da kommt ein kleiner Fisch und guckt.
Er blinzelt, äugelt und beguckt
was ich da in den See gespuckt.
Die Kiemen bibbern und die Flossen,
nebst Schwänzlein pendeln unentschlossen
mal links mal rechts, mal rechts, mal links
um dieses unbekannte Dings.
Gern schnappt er zu mit einem Biß,
doch traut er der Geschichte miß.
Da kommt ein alter Barsch geschwommen,
der schon beim ersten Blick vernommen,
was hier geschlagen hat die Glocke
und, daß der Braten riecht nach Spocke.
Der alte spricht zum jungen Barsch:
Mach, daß du fortschwimmst, los –
                                          Marsch-Marsch.
Siehst du denn nicht, du Mamelucke,
das was da schwimmt, ist eitel Spucke.
Das kannst du niemals nich vertragen.
Ein Barsch hat keinen Schwartenmagen.
Sei vor dem Schicksal auf der Hut.
Nicht alles was es schickt ist gut.
Es schickt oft scheinbar einen Happen,
und willste einmal nach ihm schnappen,
dann merkst du gleich des Schicksals Tücke,
wenn du recht hinschaust – ist es Spücke.
Sieh dort, da kommt ein Wurm gekrochen,
der Wurm ist echt, ich hab gesprochen!«
Darauf verschwand der alte Barsch,
und das Gedicht zu Ende warsch.