Die Natur ist tolerant,
sorgt für Ausgleich der Extreme.
Nur der Mensch mit dem Verstand
schafft Konflikte und Probleme.

Friedlich läßt ein sattes Tier
neben sich sein Mittier laufen.
Säuft ein Ochse voller Gier,
wird er sich doch nie besaufen.

Nur ein Floh, der Hunger hat,
saugt das Blut aus Menschenkeulen.
Wenn der größte Tiger satt,
läßt er sich das Köpfchen kraulen.

Schau dem Tier in das Gesicht:
Nirgendwo der Falschheit Schatten.
Haß und Feindschaft gibt es nicht,
nur die Hungrigen und Satten.

Gleich und gleich gesellt sich gern,
Gegensätze sich berühren,
darin liegt des Pudels Kern.
Menschen, lernet von den Tieren.